September 10, 2026
So bitten Sie um Google-Bewertungen: ein einfacher, fairer Ablauf
Hinweise geprüft am 10. September 2026.
Eine gute Bewertungsanfrage macht es Kunden leicht, ohne ihre Antwort zu beeinflussen. Der Kunde entscheidet, ob er antwortet, welche Bewertung er vergibt und was er schreibt. Diesen praktischen Ablauf können kleine Unternehmen nach einer echten Kundenerfahrung nutzen.
1. Den richtigen Bewertungslink abrufen
Öffnen Sie Ihr Google-Unternehmensprofil, wählen Sie Bewertungen lesen und anschließend Mehr Bewertungen erhalten, und kopieren Sie den Link. Google bietet auch einen QR-Code über einen Computerbrowser an. Die Hilfe empfiehlt Links auf Belegen, in Dankes-E-Mails oder nach einem Chat sowie den QR-Code im Geschäft. [1]
Testen Sie den Link vorab auf einem Smartphone und einem Computer. Prüfen Sie, ob er zum richtigen Unternehmen führt, besonders bei mehreren Standorten. Ergänzen Sie digitale QR-Codes durch einen anklickbaren Link, damit Kunden keinen Bildschirm scannen müssen.
2. Die Einladung fair gestalten
Google erlaubt Bewertungsanfragen zu echten Erfahrungen. Die Richtlinie verbietet Anreize wie Geld, Rabatte oder kostenlose Waren im Austausch für Bewertungen sowie das gezielte Einholen positiver Bewertungen. Eine Anfrage sollte weder eine bestimmte Sternezahl verlangen noch vorgeben, was der Kunde schreiben soll. [2]
Laden Sie nicht nur Personen ein, die zuvor eine hohe Zufriedenheit angegeben haben. Setzen Sie Kunden nicht unter Druck, noch vor Ort zu posten. Prüfen Sie Googles aktuelle Richtlinie, bevor Sie Ihren Ablauf ändern. [2]
3. Eine neutrale Nachricht verwenden
Passen Sie dieses Beispiel an Ihr Unternehmen an. Es ist eine Anfragevorlage, kein Kundenbericht:
Vielen Dank, dass Sie sich für [Unternehmensname] entschieden haben. Wenn Sie Ihre Erfahrung teilen möchten, können Sie hier eine ehrliche Google-Bewertung hinterlassen: [Bewertungslink]. Ihr positives oder kritisches Feedback hilft uns zu verstehen, was wir gut machen und was wir verbessern können. Die Teilnahme ist völlig freiwillig.
Ersetzen Sie beide Platzhalter, prüfen Sie das Linkziel und verwenden Sie einen Kommunikationskanal, den der Kunde erwartet. Ergänzen Sie weder eine Belohnung noch eine vorgeschlagene Sternezahl oder eine fertige Bewertung zum Kopieren.
4. Einen einheitlichen Zeitpunkt wählen
Wählen Sie als praktischen Ausgangspunkt ein klares Ereignis, etwa den Abschluss einer Dienstleistung. Wenden Sie dieselbe Einladungsregel an, unabhängig davon, ob die Erfahrung positiv oder negativ war. Geben Sie Kunden ausreichend Zeit, das Gekaufte zu erleben.
Halten Sie einfach fest, dass eine Einladung versendet wurde, damit mehrere Teammitglieder keine doppelten Nachrichten schicken. Akzeptieren Sie eine ausbleibende Antwort als legitime Entscheidung statt als Anlass, immer wieder nachzufragen.
5. Kundenservice getrennt halten
Bieten Sie allen eine Kontaktmöglichkeit zu Ihrem Team. Zeigen Sie den öffentlichen Bewertungslink nicht nur nach einer positiven Umfrageantwort und leiten Sie unzufriedene Kunden nicht ausschließlich zu einem privaten Formular. Kunden sollen Hilfe suchen können und dieselbe Möglichkeit zur Bewertung behalten.
Prüfen Sie, ob Ihr Ablauf klar und respektvoll ist. Auch eine gut gestaltete Anfrage garantiert weder eine Bewertung noch eine bestimmte Sternezahl, Suchplatzierung oder dauerhafte Veröffentlichung.
Kurze Prüfung vor dem Versand
- Der Link führt zum richtigen Unternehmen.
- Die Formulierung lädt zu ehrlichem Feedback ein und nennt keine gewünschte Bewertung.
- Die Einladungsregel filtert Kunden nicht nach ihrer Zufriedenheit.
- Die Teilnahme ist freiwillig, ohne Anreize oder Druck.
Mehr darüber, warum Menschen antworten, erfahren Sie in unserem Beitrag über die Psychologie hinter Bewertungen.